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Identifizierung von VHS- und IHN-Virusstämmen zum Nachweis von Handelswegen

Autor

Dr. P.-J. Enzmann

Zusammen-
fassung

Die Ursache für den Ausbruch von VHS und IHN ist oftmals unklar. Da die Krankheit nicht immer sofort nach Eintrag des Erregers in einen Teich erkennbar wird, sondern z. T. Wochen, ja sogar Monate vergehen können, bis Krank-heitssymptome erkennbar sind, ist vielfach nicht klar, ob die Seuche mit infizierten Fischen verschleppt wurde, oder ob andere Faktoren, z. B. Wasservögel, eine Rolle spielen. Mit der hier beschriebenen molekularbiologischen Methode kann in den meisten Fällen eine klare Aussage gemacht werden, von welcher anderen Teichwirtschaft infizierte Fische bezogen worden waren, da die mitgebrachten Erreger durch ihren „genetischen Fingerabdruck“ eindeutig identifizierbar sind. Infektionswege können damit auch über mehrere Stationen zurückverfolgt werden. Die Bekämpfung dieser beiden wichtigen Fischseuchen wird damit erleichtert.

Dokument

AUF AUF 2007 Heft 4 Identifizierung von VHS- und IHN-Virusstämmen.pdf