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Ablaufwasser-Rechner

Die Abschätzung der Wasserbelastung ist nicht nur für den laufenden Betrieb einer Fischzuchtanlage von Bedeutung. Auch für betriebliche Planungen im Zuge von Um- oder Neubauten zur Produktionserweiterung ist es meist zweckmäßig, schon im Vorfeld die auftretenden Belastungen des Ablaufwassers abzuschätzen. Dies ist bei Kenntnis der angestrebten Produktion und der hierfür erforderlichen Futtermenge möglich.
Die Berechnung der wichtigsten gewässerbelastenden Stoffe ermöglicht die folgende Kalkulationstabelle. Die Verdaulichkeit und die Anteile der verschiedenen Futterbestandteile sind teilweise auf dem Beipackzettel des Futters deklariert oder können beim Hersteller erfragt werden. Der Anteil ungefressenen Futters muss vor Ort geschätzt werden.

  Geben Sie nachfolgend Ihre Werte ein:

 

 

zulaufende Wassermenge:  L s -1

 

 

Futtermenge:  kg d -1

 

 

ungefressenes Futter:  kg d -1

 

 

Futterquotient: kg Futter kg Zuwachs -1
Verdaulichkeit des Futters:   %

 

 

Verdaulichkeit organische Substanz:   %

 

 

 

 Anteil im Futter

 

Verdaulichkeit

 Phosphor (P):   %

 

  %
Stickstoff (N) :   %

 

  %
oder statt den An g aben für Stickstoff: Protein :   %

 

 

 

 

 

 Belastung

 

mittlere Belastung

Feststoffe:  kg d -1  mg L -1

 

an Feststoffe gebundener Phosphor (P):  kg d -1

 

 mg L -1
an Feststoffe gebundener Stickstoff (N):  kg d -1  

 

  mg L -1  
gelöster Phosphor (P):  kg d -1  

 

  mg L -1  
gelöster Stickstoff (N):  kg d -1  

 

  mg L -1  
Abbaubare, organische Stoffe in BSB total O 2 :  kg d -1  

 

  mg L -1  

Hierbei ist nicht berücksichtigt, dass aus den Feststoffen Phosphor und Stickstoff in Lösung gehen können.



Berechnung von freiem Ammoniak

Bei der chemischen Messung wird sowohl Ammonium (NH 4 + ) als auch Ammoniak (NH 3 ) erfasst. Ammonium steht im pH- und temperaturabhängigen Gleichgewicht mit dem giftigen Ammoniak.

Die Information über die Konzentration an freiem (NH 3 )  ist für die Beurteilung der Wasserqualität von Fischgewässern von Bedeutung, da praktisch nur das freie Ammoniak auf Bakterien und höhere Organismen giftig wirkt. Ammoniak kann bereits ab ca. 0,0125 mg L -1 eine Gefährdung für Fische darstellen.
Je nach pH-Wert und Wassertemperatur liegt mehr oder weniger Ammoniak im Wasser vor.

Gesamt-Ammonium-Gehalt des Wassers (NH 4 + -N und NH 3 -N):

mg L -1

pH-Wert des Wassers:

Wassertemperatur in °C:

 

 

  mg L -1


Körperoberfläche [m 2 Fisch pro m 3 Wasser]

Generell gilt für Regenbogenforellen im Rahmen der üblicherweise realisierten Besatzdichten: Je höher die Körperoberfläche, desto besser ist die Selbstreinigung (Austrag von Schwebstoffen; nicht zu verwechseln mit der biologischen Selbstreinigung von Gewässern).
Für Durchflussanlagen sollte ein Wert von 100 m 2 m -3  nicht unterschritten werden. Im Fall von Rundstrombecken kann ein niedrigerer Wert angesetzt werden. Ein exakter Wert kann hierzu nicht angegeben werden, da er stark vom verwendeten System abhängt.

Anzahl Fische pro Becken:

Wassergefülltes Volumen pro Becken:

 m 3

mittlere Länge oder mittleres Gewicht der Fische:

 cm oder  g

 

 

 
m 2 m -3

 

 

Literatur kann bei der FFS angefordert werden.