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Flusskrebse, Schutz und Förderung

Autor

P. Dehus

Zusammen-
fassung

Die FFS hat in den vergangenen Jahren zusammen mit Fischereibehörden, Forstämtern, Fischereivereinen und Privatpersonen den Schutz und die Förderung unserer einheimischen Flusskrebse weiterentwickelt.

Im Rahmen von Kartierungen wurden landesweit die Bestände von Flusskrebsen erfasst und dokumentiert. Edelkrebse wurden in zahlreichen Weihern Oberschwabens neu eingesetzt, wodurch sich die Bestandssituation insgesamt stabilisierte. Steinkrebse kommen noch in vielen Bächen und kleineren Flüssen Baden-Württembergs vor, sodass aktuell keine landesweite Gefährdung gegeben ist. Der Dohlenkrebs ist natürlicherweise auf wenige Gewässer beschränkt; sein Lebensraum muss wirksam geschützt werden.

Gefahr droht unseren einheimischen Krebsen durch die Einfuhr fremder, exotischer Krebse. Die amerikanischen Flusskrebse übertragen den Erreger der Krebspest, den Pilz Aphanomyces astaci . Werden einheimische Flusskrebse damit infiziert, sind dramatische Sterben vorprogrammiert.

Die FFS versucht deshalb durch die Herausgabe von Broschüren und Faltblättern auf diese Gefahren aufmerksam zu machen und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zu initiieren.

 

 

weiterführende Informationen

Einheimische Arten

Fremde, eingeführte Arten